Interview Leandra Seyfried

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe einen Weg gesucht, die Welten und Gefühle in meinem Kopf in Worte zu fassen. Ich habe Wörter und Geschichten schon immer geliebt. Zuerst dachte ich, dass ich Drehbuch studieren möchte, bin dann aber auf das Bücher schreiben gekommen. Nachdem ich mich 3 Jahre nur damit auseinandergesetzt habe, wie man überhaupt schreibt, hab ich dann endlich meine eigenen Geschichten begonnen.

Kannst du etwas über dich und deine Bücher erzählen?

Ich bin 25, lebe in München und tauche durch meine Geschichten gern in fremde Köpfe und Welten ab. Ich liebe es, mich in die Protagonistinnen hineinzuversetzen und die Welt durch ihre Augen zu sehen. Mein Debütroman How to Love a Villain über eine Kriminologie-Studentin, die sich in einen Gefängnisinsassen verliebt, erschien 2022. Danach folgten Band zwei und drei: How to Keep a Villain und How to Save a Villain. Die Trilogie ist dem Genre Romantic Suspense zuzuordnen. Danach erschien Darkest Sunlight, eine New Adult Geschichte.

Wie kommen dir Ideen für deine Bücher?

Das ist ganz unterschiedlich! Meist sehe ich die ersten Bilder der Geschichte einfach vor mir – wie ein Funke, der ein Feuer entfacht.

Hast du eine feste Schreibroutine?

Am liebsten schreibe ich morgens und abends. Meist zu Hause an meinem Schreibtisch, manchmal aber auch mit Freundinnen im Café.

Hörst du Musik beim Schreiben? Gibt es bestimmte Lieder, die dich beim Schreiben inspirieren?

Für mich ist Musik beim Schreiben ein Muss – meist höre ich dafür meine Instrumental- oder meine Filmmusikplaylist. Gleichzeitig habe ich für jedes Projekt immer eine eigene Playlist mit Liedern, die mich inspirieren und direkt in das Setting katapultieren. 

Was macht dir beim Schreiben am meisten Spaß?

Dass ich alle Gefühle meiner Protagonisten spüre, als wären wie meine eigenen. Dass ich Emotionen bei Leser*innen auslöse und ihnen eventuell sogar etwas mit auf den Weg geben darf. Dass ich mir Orte ausdenken und Charaktere zum Leben erwecken kann, als gäbe es sie wirklich.

Ähnelst du selbst deinen Charakteren?

Jeder meiner Charaktere ist sehr unterschiedlich – dennoch besitzen sie alle in gewisser Weise einen Teil von mir … manchmal mehr, manchmal weniger.

Was fasziniert dich besonders bei dem Genre Romantic Suspense?

Als ich How to Love a Villain geschrieben habe, wusste ich noch gar nicht, dass man das Genre so nennt. Ich wollte einfach etwas schreiben, was ich gern lesen würde. Ich liebe daran, dass man eine Liebesgeschichte mit Spannungselementen vereinen kann und die Herzen der Leser*innen auf zwei verschiedene Arten schneller schlagen lassen kann.

Gibt es ein bestimmtes Thema, über das du gerne schreiben würdest?

Sehr, sehr viele! Das Notizbuch, in dem ich meine Ideen sammle, ist schon jetzt ziemlich voll.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Ich habe einige, aber wenn ich nur eines nennen dürfte, dann wäre es Panem.

Hast du Lieblingsautorinnen oder Autoren?

Jay Kristoff, Suzanne Collins, Ali Hazelwood … und viele mehr 🙂

Dein neues Buch „Point of no Return“, das im Oktober erscheint, spielt in London. Hat diese Stadt eine besondere Bedeutung für dich?

London ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Ich wollte die Magie der Stadt einfangen und das Gefühl rüberbringen, das ich habe, wenn ich dort bin.

Arbeitest du gerade an einem neuen Projekt?

Immer! Ich könnte gar nicht ohne. Gerade plotte ich ein neues Projekt, zu dem ich hoffentlich bald mehr erzählen darf. <3

Gibt es etwas, dass du deinen Leserinnen und Lesern sagen willst?

Wenn ich meinen Leser*innen etwas sagen könnte, dann wäre es DANKE. Ich bin jedem Menschen, der meinen Büchern eine Chance gibt, einfach so unfassbar dankbar. Jede Nachricht, die ich dazu bekomme, jede Unterhaltung, die ich mit Leser*innen darüber führen darf … das ist einer der schönsten Teile des Autorinnen-Seins! Ich liebe es, euch an die Hand zu nehmen, in eine Geschichte zu entführen und gemeinsam mit euch aus der Realität zu fliehen <3

Vielen Dank für das Interview.