Cruel is the Light
Titel: Cruel is the Light
Autorin: Sophie Clark
Verlag: arsEdition GmbH
Klappentext: Seit über einem Jahrhundert tobt in einem alternativen Europa ein brutaler Krieg zwischen Dämonen und Menschen. Im Mittelpunkt stehen zwei Elitesoldat:innen: Selene Alleva, eine mächtige Exorzistin, und der Waisenjunge Jules Lacroix, der von der Armee des Vatikans rekrutiert wurde. Als sich ihre Wege unerwartet kreuzen, erkennen Jules und Selene trotz anfänglichem Misstrauen – und einer unerwünschten Anziehungskraft – dass sie sich gegenseitig helfen können, die Geheimnisse ihrer Vergangenheit zu lüften. Doch die Wahrheit deutet auf eine finstere Verschwörung im Herzen des Vatikans hin. Mit jeder neuen Entdeckung ist Jules gezwungen, alles in Frage zu stellen, was er jemals gewusst hat – einschließlich sich selbst. Und Selene, die ihre wachsenden Gefühle für Jules nicht ignorieren kann, muss eine unmögliche Wahl zwischen Liebe und Pflicht treffen …
Meinung: Ich liebe die Themen rund um Engel und Dämonen sehr. Umso gespannter war ich auf „Cruel is the Light. Der Klappentext und das schöne Cover haben mich sofort neugierig gemacht. Ich finde die Idee mit dem Krieg, der zwischen Dämonen und Menschen in Europa herrscht, unglaublich interessant und mal etwas Neues. Auch wenn Selene und Jules interessante Charaktere sind, kam ich leider nicht wirklich in das Buch rein. Beim Lesen hatte ich immer eine gewisse Distanz. Ich denke, das liegt unter anderem an dem Schreibstil, denn durch den Personalen Erzähler habe ich die ganze Zeit keinen Zugang zu den
Charakteren finden können. Es hat sich für mich mehr wie ein Bericht gelesen, was schade ist, denn die Grundidee des Buches finde ich wirklich sehr gut. Irritierend fand ich die vielen Namen und Ränge der verschiedenen Dämonen. Am Anfang des Buches gibt es zwar ein Glossar, das meiner Meinung nach gut aufgegliedert ist, mich aber beim Lesen dennoch etwas verwirrt hat. Ich musste immer wieder zum Glossar zurückgreifen, was den Lesefluss gestört hat. Irgendwann habe ich dann leider den Überblick verloren und konnte der Handlung nicht mehr folgen, was schade ist, denn die Grundidee hat mir – wie gesagt – sehr gefallen. Selene und J. sind durchaus interessante Charaktere, aber ihre Beziehung hat mich nicht abholen können. Andere Charaktere blieben meiner Meinung etwas blass. Insgesamt ist es schade, dass mich das Buch nicht vollständig überzeugen konnte. Die Idee, das Setting sowie die verschiedenen Ränge finde ich wirklich kreativ. Anderen Leser/innen könnte es vielleicht besser gefallen.
Wenn ihr ebenso Themen wie Engel, Dämonen und Dämonenjäger mögt, könnt ihr euch das Buch ja mal anschauen!
3/5 ⭐️
Vielen Dank an ArsEdition für das Rezensionsexemplar.